Clematis
Wildformen und Hybriden
Schnittgruppen und Kulturanleitung
Schnittgruppen und Klasseneinteilung
Insgesamt gibt es drei verschiedene Schnittgruppen:
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Schnittgruppe 1: Florida- und Patens- Hybride |
Diese Soten legen ihre Blütenknospen im Sommr des Vporjahres
an und ihre Blüten entwickeln sich an kurzen Blütenstielen
direkt aus Blattachseln der vorjährigen Zweige. Gegen Ende
der Hauptblütezeit werden neue Triebe gebildet, an denensich
(allerdings in geringem Umfang) Blüten entwickeln. |
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Schnittgruppe 2: Lanuginosa Gruppe |
Der Hauptflor dieser Gruppe entsteht im Frühsommer an kurzen
Seientrieben der vorjährigen Zweige. Im Gegensatz zur Gruppe
1 werden hier aber gleich vom Frühjahr an neue Triebe gebildet,
die die Blüte bis zum Herbst fortsetzen (jedoch meist mit kleineren
Blüten) |
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Schnittgruppe 3: Jackmanii- und Viticella-Gruppe |
Bei dieser Gruppe entstehen die Blüten im Sommer und Herbst
ausschließlich an diesjährigen Trieben. |
Klasseneinteilung der großblumigen Hybriden
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Gruppe |
Blüten entstehen |
Blütenverteilung |
Blütezeit |
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Florida |
an alten oder ausgereiften Trieben |
einzeln und achselständig |
(Mai) Juli - September |
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Jackmanii |
an jungen Trieben |
zahlreiche Blüten |
(Juli) August - September |
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Lanuginosa |
an kurzen Seitenzweigen alter und junger Triebe |
einzelne, oft große Blüten |
Juni - Juli, bis Oktober nachblühend |
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Patens |
an alten oder ausgereiften Trieben |
einzeln und endständig |
(Mai) Juni - September |
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Texensis |
an jungen Trieben |
sehr zahlreiche Blüten |
Juli - September |
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Viticella |
an jungen Trieben |
sehr zahlreiche Blüten |
Juli - September (Oktober) |
Pflanzplatz
Waldreben
wachsen an ihrem natürlichen Standort überwiegend an Waldrändern,
in Gebüschgruppen und Hecken. Sie sind also an das Zusammenleben mit Sträuchern
gewöhnt.
Sie entwickeln sich dann am besten, wenn ihr Wurzelbereich
im kühlen Schatten wachsen kann, der Rest der Pflanze aber in der Sonne
oder im Halbschatten steht. Außerdem muß der oden eine ausreichende
Menga#e an Wasser zur Verfügung haben. Waldreben an Mauern oder Fassaden
wachsen am besten an West- oder Ostseiten. Südseiten sind meist zu heiß,
Nordseiten zu kalt.
Clematis mögen durchlässige, nährstoffreiche, leicht alkalische, frische Lehmböden. Ungeeignetsind schwere Lehmböden, trockene Böden und Staunässe.
Pflanzung
Die beste
Pflanzzeit für Clematis ist August bis Oktober. Die Pfanze kann an ihrem
neuen Standort sofort neue Wurzeln bilden und geht mit einer großen Wurzelmenge
in die Winterruhe.
Vor dem Pflanzen wird der Ballen durchdringend gewässert.
Die
Pflanze wird so tief gepflanzt, daß der Wurzelansatz ca 15 cm unter der
Erdoberfläche zu liegen kommt. Die Erde schützt so die unteren Augenpaare,
die austreiben, sollte der Rest der flanze beschädigt werden.
Nach
dem Pflanzen wird die Pflanze angegossen und danach die Pflanzstelle mit organischem
Material abgedeckt. Zum Beschatten der Wurzeln können niedrige Stauden
gepflanzt werden.
Außerdem ist ein Pflanzschnitt wichtig. Dazu wird
die Pflanze (unabhängig von der Schnittgruppe) auf ca 30 cm zurückgeschnitten,
damit sie sich im ersten ahr nach der Pflanzung ausreichend verzweigt.
Pflege
Nach der Pflanzung ist eine sehr gute Wasser- und Nährstoffversorgung
das allerwichtigste.
Auch ein bedeckter Boden kann sehr schnell austrocknen.
Des gilt vor allem für Clematis, die an Hauswänden und im Wurzelbereich
von Bäumen und Sträuchern wachsen. Der Boden sollte stets gut mit
Wasser versorgt sein, deshalb ist eine zusätzliche bewässerung vor
allem im Frühjahr und im Sommer unerläßlich.
Die Düngung
der Clematis ist mit organischen oder mineralischen Düngern möglich.
Es ist vor allem darauf zu achen, daß stickstoffbetonter Dünger nicht
vor Mai und nach dem August ausgebracht wird. Eine zu späte Verabreichung
vo zu viel Stickstoff führt zu einem verlängertem Triebwachstum. Diese
schlecht ausgereifte Triebe sind allerdings sehr frostempfindlich.
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